Veränderung liegt in der Luft Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott allein sich darum kümmert.

Martin Luther King
Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen.

Markus 3,25
Zusammen - denn nur so geht's

Jung und trotzdem konservativ?

 

Es gibt die poltische Redewendung „Wer in der Jugend kein Sozialist ist, hat kein Herz. Wer später im Leben immer noch Sozialist, hat keinen Verstand“. Ich möchte gern das Gegenteil vorleben: Es ist möglich, auch schon im jugendlichen Alter sowohl Verstand als auch Herz zu haben. Und das auch hoffentlich für den Rest des Lebens. Meine Themen sind daher eben nicht die üblichen Wohlfühlthemen, die man gerne bei der Jungen Union, den Jungsozialisten oder der Grünen Jugend findet.

Ich stehe

  • für gesunde Finanzen, zur Entlastung der Steuerzahler
  • für eine stabile Wirtschaftspolitik, mit Augenmerk auf den Mittelstand
  • für eine vernünftige Außenpolitik, bei der der Nutzen für Deutschland an erster Stelle steht
DSC07499-Edit
IMG_20210424_104748_388

Warum bringe ich mich gerade bei der AfD ein?

Drei Gründe waren hierfür mehr als entscheidend. Zum einen: Die verfehlte Euro-Finanzpolitik mit ihren Bestrebungen zu einer Etablierung eines EU-Superstaats. Ich will und möchte keinen zentralistischen Bundesstaat aka. UdSSR 2.0, sondern stattdessen eine Wirtschafts- und Interessengemeinschaft von souveränen, lose verbundenen Nationalstaaten. So wie es ursprünglich mal gedacht war: Im Sinne der Freundschaft, Nachbarschaft und wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Wahnsinnsideen, wie die „Vereinigten Staaten von Europa“ mit einer einheitlichen Armee oder eine „Bankenunion“ bei denen leistungsfähige Staaten (wie Deutschland) noch mehr für die politischen Verfehlungen anderer EU-Länder aufkommen müssen, lehne ich ab.

Einen zweiten Schub gab mir das gerade zu dieser Zeit hervorstechende Thema der Merkel‘schen Migrationspolitik. Als alle Türen Europas geöffnet wurden, und ich, gerade als junge Frau, spürte, wie unangenehm mir selbst tagsüber ein alleiniger Aufenthalt in der Pforzheimer Innenstadt wurde, begriff ich, dass es so nicht weiter gehen kann. Pforzheim ist in diesem Bereich ein Warnzeichen dafür, was aus solchen ideologisch herbeigeführten Entscheidungen entsteht. Es sind Sozialexperimente, denen man uns seit geraumer Zeit aussetzt!

Der dritte Grund ist, wie sich für mich herausgestellt hat, ein vielschichtigeres Thema: Und zwar die Dominanz der links-grünen Meinungsführerschaft in der öffentlichen Diskussion.

Ich habe mich gefragt, wie sich Menschen so einfach indoktrinieren lassen können und errichtete Tabus und Denkverbote hinnehmen.

Meine Themen

„Meine Kandidatur steht für die finanzielle Entlastung aller Bürger diesen Landes. Der Deutsche soll das Recht haben, Vermögen aufzubauen, ohne dass mehrmals an der Substanz verzehrt wird.“

Ich stehe für die Abschaffung der Erbschaftssteuer und den Stopp jeglicher Bestrebungen zur Reanimierung der Vermögenssteuer ein. Denn man ist in Deutschland schnell vermögend: Vermögender ist man schon dann, wenn man eine Immobilie hat, die den notwendigen Grenzwert überschreitet. Und wie wir alle wissen, sind die Immobilienpreise nicht gerade niedrig. Der Deutsche soll das Recht haben Vermögen aufzubauen, ohne dass die Substanz verzehrt wird.

Wir haben eh schon weltweit die höchsten Steuern und Sozialabgaben, gehen später in Rente als unsere Nachbarn in der EU, beziehen die niedrigste Rente, haben die geringste Quote beim Wohnen im Eigentum. Dafür haben wir das größte und teuerste Parlament westlicher Demokratien und sind das einzige Land, in dem die Opposition vom Inlandsgeheimdienst überwacht wird. Das kann man uns doch nicht weiter zumuten!

Zusammengefasst:

  • Kritik an der EU-Finanzpolitik,
  • Senkung der Steuern u. Abgaben
  • Eigentum und Vermögen der Deutschen fördern

„Ich möchte Deutschland wieder als führende Technologie-, Industrie-, und Bildungsnation sehen und stehe deshalb für ein investitions- und innovationsförderndes wirtschaftliches Umfeld ein.“

 Das ist die Sicherung Deutschlands als Wirtschaftsstandort mit dem unmittelbaren Fokus auf den Mittelstand und den einzelnen Bürger. Die geistige Freiheit möchte ich mit allen Mitteln verteidigen und wiederherstellen. Denn wo so viel Angst ist, kann keine Freiheit sein.

99 % der Unternehmen in Deutschland zählen zu den kleinen und mittleren Unternehmen. Zugleich sind mehr als 60 % der Beschäftigten in diesen sogenannten KMUs angestellt. Trotz dieser großen Bedeutung für die deutsche Wirtschaft sehen sich die Betriebe in zunehmendem Maße, wenn man mal Corona außen vor lässt, mit bürokratischen Anforderungen und Auflagen befrachtet.

Deutschland verliert nämlich laut dem „Länderindex Familienunternehmen“ (des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), den dieses für die Stiftung Familienunternehmen erstellt hat) seit 2006 stetig an Wettbewerbsfähigkeit – wir haben demzufolge sogar in diesem Jahr einen neuen Tiefstand im internationalem Standortvergleich erreicht. Seit dem Amtsantritt Merkels fiel Deutschland um fünf Plätze zurück. Schlechter hat sich kein anderer untersuchter Standort in diesem Zeitraum entwickelt. Immer weiter nach vorne gearbeitet haben sich dagegen vor allem die Niederlande, Polen, Tschechien und die USA.

Untersucht wurden dabei stets Standortfaktoren wie Steuern, Arbeitskosten, Produktivität, Regulierung, Finanzierung, Infrastruktur und Energie.

Doch was bedeutet das nun? Wie kann man mit dieser Information umgehen? Ersichtlich wird daraus, dass der deutsche Mittelstand unnötig belastet wird von hohen Steuern, der Bürokratie, der unzureichenden digitalen Infrastruktur und den hohen Energiekosten. Dies muss sich ändern.

Deutschland muss sich wieder zum unternehmerfreundlichen Standort entwickeln. Hier wäre eine grundlegende Steuerreform für den Anfang unerlässlich. 

Zusammengefasst:

  • Mittelstand entlasten (Energiekosten runter, Bürokratieabbau)
  • investitions- und innovationsförderndes wirtschaftliches Umfeld garantieren
  • weg mit der unzureichenden digitalen Infrastruktur!
  • Wohnungspolitik: Baurecht vereinfachen, Wohnraum schaffen
  • Deutschland als Automobilnation wahren
  • Soziale Marktwirtschaft statt grüner Planwirtschaft

Zu guter Letzt möchte ich mich auch für außenpolitische Themen stark machen. Konkret betrifft dies das Überdenken unserer Beziehungen zu anderen Ländern. Als gutes Beispiel dient hier Russland.

Unsere meistens nur gegen bestimmte Länder wertegeleitete Außenpolitik sollte sich darauf ausrichten, Russland in Europa als Partner auf Augenhöhe in eine gemeinsame Sicherheitsstruktur einzubinden, ohne natürlich eigene Interessen außer Acht zu lassen.

Die Hypermoralisierung der Außenpolitik darf nicht stattfinden und Außenpolitik lässt sich nicht auf Wertefrage reduzieren. Eine rationale Debatte muss her.

Ein guter Schritt in diese Richtung wäre zunächst die Beendigung der Sanktionspolitik. Es sollte im Gegenzug eine Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit erfolgen. In einer Umfrage der Körber-Stiftung hat sich eine deutliche Mehrheit von 69 Prozent der Deutschen für engere Beziehungen zwischen den beiden Ländern ausgesprochen. Eine politische Wiederannäherung zwischen Russland und der Europäischen Union halten gar 95 Prozent der Deutschen für wichtig. In Russland waren die Ergebnisse ähnlich eindeutig. Wieso handeln wir dann nicht im Sinne des Volkes? Dies sollte doch eigentlich die Hauptaufgabe sein.

Zusammengefasst:

  • Ja, zum Europa der Vaterländer
  • Überdenken der Beziehungen zu anderen Ländern, allen voran Russland
  • Ja, zur Wiedereinführung der Wehrpflicht, Stärkung der Bundeswehr
  • bestehende Sicherheitsstrukturen sind zu überarbeiten

Mein Bewerbungsvideo